Waldrituale
Der Weg vom Treffpunkt bis zur Hütte / zum Waldwagen / zur Mühle
Eine Besonderheit unseres Waldkindergartens ist der Weg zwischen dem Bring- bzw. Abholplatz und unserem „Zuhause“ im Wald:
Die Eltern bringen die Kinder in der Zeit von 7:30 bis 7:45 Uhr in die Frühgruppe oder von 8:30 bis 8:45 Uhr zum Treffpunkt. Hier ist die Zeit, sich zu begrüßen, Informationen auszutauschen und Organisatorisches zu besprechen.
Unterwegs begleiten wir die Kinder, eine Person geht vorne, eine in der Mitte und eine zum Schluss. Um nun weder die einen Kinder zurückzuhalten und unnötig zu bremsen noch die anderen anzutreiben, haben wir Haltepunkte auf dem Weg. Die schnellen Kinder warten dort, bis alle anderen angekommen sind. Dann geht es weiter. Diese Vereinbarung ermöglicht es jedem Kind in seiner Zeit und seiner Art auf dem Weg zu sein. So steht das Langsame, Entdeckende, Umsichtige und auch Zurückhaltende gleichberechtigt neben dem Forschen und Schnellen.
Gemeinschaft findet schon auf dem Weg statt. Das eigentliche Miteinander-Ankommen, das weitere Begrüßen und das Mit(einander)-Teilen ereignet sich auf der gesamten Strecke. So findet die Gruppe allmählich zu einem stimmigen Miteinander.
Für „unseren“ Weg nehmen wir uns „unsere“ Zeit (zwischen 30 und 50 Minuten). Je nach Geschehen und nach Jahreszeit brauchen wir einmal länger, ein anderes Mal kürzer.
Die Eltern bringen die Kinder in der Zeit von 7:30 bis 7:45 Uhr in die Frühgruppe oder von 8:30 bis 8:45 Uhr zum Treffpunkt. Hier ist die Zeit, sich zu begrüßen, Informationen auszutauschen und Organisatorisches zu besprechen.
Unterwegs begleiten wir die Kinder, eine Person geht vorne, eine in der Mitte und eine zum Schluss. Um nun weder die einen Kinder zurückzuhalten und unnötig zu bremsen noch die anderen anzutreiben, haben wir Haltepunkte auf dem Weg. Die schnellen Kinder warten dort, bis alle anderen angekommen sind. Dann geht es weiter. Diese Vereinbarung ermöglicht es jedem Kind in seiner Zeit und seiner Art auf dem Weg zu sein. So steht das Langsame, Entdeckende, Umsichtige und auch Zurückhaltende gleichberechtigt neben dem Forschen und Schnellen.
Gemeinschaft findet schon auf dem Weg statt. Das eigentliche Miteinander-Ankommen, das weitere Begrüßen und das Mit(einander)-Teilen ereignet sich auf der gesamten Strecke. So findet die Gruppe allmählich zu einem stimmigen Miteinander.
Für „unseren“ Weg nehmen wir uns „unsere“ Zeit (zwischen 30 und 50 Minuten). Je nach Geschehen und nach Jahreszeit brauchen wir einmal länger, ein anderes Mal kürzer.
Der Morgenkreis
Im Morgenkreis wird gemeinsam gesungen, getanzt und gelacht – erzählt und einander zugehört.
Wir arbeiten im Morgenkreis mit verschiedenen Elementen: Bewegung, Musik, Wissensvermittlung und Ruhephasen. Diese verbinden wir oft durch fortlaufende Geschichten. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass durch diese Strukturierung die Aufmerksamkeit der Kinder sehr hoch ist.
Wir greifen die Interessen der Kinder auf und entwickeln gemeinsam mit den Kindern Projekte, um Themen weiter zu vertiefen. Die Jahreszeit und die aktuelle Witterung prägen ebenso den Morgenkreis.
Das Gemeinschaftsgefühl der Kinder untereinander und mit den Fachkräften wird gestärkt. Jedes Kind macht die Erfahrung, wahr- und angenommen zu werden und für diese Gruppe wichtig zu sein.
Als Hilfsmittel haben wir den „Talking Stick“ eingeführt, einen Stock, den wir im Kreis herumreichen. Nur das Kind mit dem Stock darf erzählen.
Wir arbeiten im Morgenkreis mit verschiedenen Elementen: Bewegung, Musik, Wissensvermittlung und Ruhephasen. Diese verbinden wir oft durch fortlaufende Geschichten. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass durch diese Strukturierung die Aufmerksamkeit der Kinder sehr hoch ist.
Wir greifen die Interessen der Kinder auf und entwickeln gemeinsam mit den Kindern Projekte, um Themen weiter zu vertiefen. Die Jahreszeit und die aktuelle Witterung prägen ebenso den Morgenkreis.
Das Gemeinschaftsgefühl der Kinder untereinander und mit den Fachkräften wird gestärkt. Jedes Kind macht die Erfahrung, wahr- und angenommen zu werden und für diese Gruppe wichtig zu sein.
Als Hilfsmittel haben wir den „Talking Stick“ eingeführt, einen Stock, den wir im Kreis herumreichen. Nur das Kind mit dem Stock darf erzählen.
Das Frühstück
Nachdem wir uns beim Morgenkreis austoben konnten, leiten wir nun mit einem Element der Ruhe das Frühstück ein. Wir lauschen den Vögeln oder spielen unsere Frühstücksmusik. Wir schließen alle die Augen und hören der Musik zu, bis sie aufhört zu spielen.
Bei kaltem oder sehr nassem Wetter wird in der Hütte, dem Waldwagen oder der Mühle gefrühstückt. Ansonsten sitzen wir auf Matten im Kreis unter freiem Himmel.
Das gemeinsame Frühstück im Waldkindergarten ist ein sehr geselliger Akt. Es wird miteinander geschwatzt, Spielgruppen für die Zeit nach dem Frühstück werden besprochen und es wird untereinander getauscht. Dennoch wird ein bestimmter Geräuschpegel eingehalten und alle bleiben ganz klar sitzen. Wir beenden das Frühstück gemeinsam mit einem Lied.
Bei kaltem oder sehr nassem Wetter wird in der Hütte, dem Waldwagen oder der Mühle gefrühstückt. Ansonsten sitzen wir auf Matten im Kreis unter freiem Himmel.
Das gemeinsame Frühstück im Waldkindergarten ist ein sehr geselliger Akt. Es wird miteinander geschwatzt, Spielgruppen für die Zeit nach dem Frühstück werden besprochen und es wird untereinander getauscht. Dennoch wird ein bestimmter Geräuschpegel eingehalten und alle bleiben ganz klar sitzen. Wir beenden das Frühstück gemeinsam mit einem Lied.
Das Freispiel
Das Freispiel ist eines der wichtigsten Elemente unseres pädagogischen Konzepts. Wir räumen ihm daher einen großen Platz im Alltag des Kindergartens ein.
Es ist uns besonders wichtig, den Kindern während dieser Zeit zunächst keine begrenzenden oder angeleiteten Spielvorgaben zu machen, denn die Idee des Freispieles beinhaltet gerade, dass sie ihre Umgebung selbsttätig erforschen, gestalten, erfahren und begreifen können.
Die Kinder gestalten das Spiel ganz nach ihren individuellen Bedürfnissen. Sie wählen frei, was und wo sie spielen wollen, welche Materialien sie dabei verwenden, ob alleine oder mit anderen.
Rollenspiele können dazu verhelfen, Erlebtes leichter zu verarbeiten. Gespielt wird mit dem, was man vor Ort findet: Äste, Steine, Bäume, Blumen, Tannenzapfen, Heu, Schnee, Matsch etc.
Anders als vorgefertigte Spielsachen bieten diese „zweckfreien“ Materialien viel mehr Variationsmöglichkeiten und kreative Herausforderungen.
So verstehen wir uns zwar als spielzeugarm, aber nicht als einen absolut „spielzeugfreien“ Waldkindergarten.
Es ist uns besonders wichtig, den Kindern während dieser Zeit zunächst keine begrenzenden oder angeleiteten Spielvorgaben zu machen, denn die Idee des Freispieles beinhaltet gerade, dass sie ihre Umgebung selbsttätig erforschen, gestalten, erfahren und begreifen können.
Die Kinder gestalten das Spiel ganz nach ihren individuellen Bedürfnissen. Sie wählen frei, was und wo sie spielen wollen, welche Materialien sie dabei verwenden, ob alleine oder mit anderen.
Rollenspiele können dazu verhelfen, Erlebtes leichter zu verarbeiten. Gespielt wird mit dem, was man vor Ort findet: Äste, Steine, Bäume, Blumen, Tannenzapfen, Heu, Schnee, Matsch etc.
Anders als vorgefertigte Spielsachen bieten diese „zweckfreien“ Materialien viel mehr Variationsmöglichkeiten und kreative Herausforderungen.
So verstehen wir uns zwar als spielzeugarm, aber nicht als einen absolut „spielzeugfreien“ Waldkindergarten.
Das Abschlussritual – die Geschichte
Zum Ausklang des Kindergartentages wird zur Geschichte gerufen. Dies kann eine frei erzählte Geschichte, ein vorgelesenes Buch oder ein Kasperletheater sein.
Das freie Erzählen regt die eigene Phantasie an und innere Bilder können entstehen. Eine hohe Konzentrationsspanne wird gefördert und die auditive Wahrnehmung wird geschult.
Anders als beim Kasperle ruht die ganze Aufmerksamkeit der Kinder auf der erzählenden Person.
Die Kinder können aktiv an der Geschichte teilnehmen, eigene Beiträge und Lösungsmöglichkeiten einbringen und den Fortgang der Geschichte beeinflussen.
Der Rückweg und Abholen
Im Anschluss an Geschichte begeben wir uns auf den Rückweg. Wieder trifft man sich an den Haltepunkten. Es werden Erlebnisse geteilt und Verabredungen getroffen.
Angekommen am Abholplatz können die Kinder dann ihre Eltern begrüßen oder warten, bis sie abgeholt werden. Für die Eltern bietet sich hier noch einmal die Austauschmöglichkeit untereinander und mit den Erzieher:Innen. Mit der Ankunft der Eltern übernehmen diese die Aufsichtspflicht.
Das freie Erzählen regt die eigene Phantasie an und innere Bilder können entstehen. Eine hohe Konzentrationsspanne wird gefördert und die auditive Wahrnehmung wird geschult.
Anders als beim Kasperle ruht die ganze Aufmerksamkeit der Kinder auf der erzählenden Person.
Die Kinder können aktiv an der Geschichte teilnehmen, eigene Beiträge und Lösungsmöglichkeiten einbringen und den Fortgang der Geschichte beeinflussen.
Der Rückweg und Abholen
Im Anschluss an Geschichte begeben wir uns auf den Rückweg. Wieder trifft man sich an den Haltepunkten. Es werden Erlebnisse geteilt und Verabredungen getroffen.
Angekommen am Abholplatz können die Kinder dann ihre Eltern begrüßen oder warten, bis sie abgeholt werden. Für die Eltern bietet sich hier noch einmal die Austauschmöglichkeit untereinander und mit den Erzieher:Innen. Mit der Ankunft der Eltern übernehmen diese die Aufsichtspflicht.
Nachmittagsbetreuung Buchenbach
Dienstags und donnerstags werden 10 Kinder bis 16:30 Uhr betreut.
Das gemeinsame Mittagessen beginnt mit einem Tischspruch und findet im Wagen statt, im Sommer auch draußen. Danach haben die Kinder Gelegenheit, sich auszuruhen, andere genießen das ruhige Spiel in der kleinen Gruppe.
Die Zeit am Nachmittag bietet die Möglichkeit Projekte zu vertiefen, zu malen, zu werkeln oder neue Plätze zu erkunden. Auch vom Spiel in der kleineren Gruppe profitieren alle.
Das gemeinsame Mittagessen beginnt mit einem Tischspruch und findet im Wagen statt, im Sommer auch draußen. Danach haben die Kinder Gelegenheit, sich auszuruhen, andere genießen das ruhige Spiel in der kleinen Gruppe.
Die Zeit am Nachmittag bietet die Möglichkeit Projekte zu vertiefen, zu malen, zu werkeln oder neue Plätze zu erkunden. Auch vom Spiel in der kleineren Gruppe profitieren alle.